Es gibt Bücher, die liest man wie einen lauwarmes Bier. Äaahhh. Am besten gleich weg damit. Und dann gibt es solche, die dich mit der Wucht eines gut gewürzten Thai-Currys erwischen: überraschend, feurig und nachhaltig auf der Zunge des Geistes.
„Der Millionär und der Mönch“ von Julian Hermsen ist so eines. Ein reicher Mann, ein thailändischer Mönch, ein Dschungel und drei Wochen Zeit, das Leben zu hinterfragen.

Die Geschichte in aller Kürze (spoilerfrei)

Ein erfolgreicher, schwerreicher Unternehmer namens Andreas reist ziemlich ausgebrannt in ein Kloster mitten im thailändischen Nirgendwo. Dort trifft er auf Nathapong, einen Mönch mit dem Charisma eines buddhistischen Gandalf. Die beiden reden – über Geld, Liebe, Verantwortung, Ängste, Mut, Medien und den Tod. Und den Sinn des Lebens! Über Veränderung! Über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft! Was sie wohl bringen mag? Wer weiss.

Wer jetzt denkt: „Das kommt mir bekannt vor…“ – exakt! Die gleiche Energie spürst du in den Blogbeiträgen zu:

📘 Big 5 for Life – wo John Strelecky uns erklärt, wie man sein persönliches Lebensmuseum kuratiert wie ein Boss.
🍵 Ikigai – dem japanischen Rezept gegen den Montagsblues und für erfüllte Lebensfreude

🕵️‍♂️ Der Wahrheitscheck: Mythos oder Memoiren?

Laut Autor, Verlag und allen Plattformen von Amazon bis Audible basiert das Buch auf einer wahren Begebenheit. Klingt gut. Doch irgendwie bleiben viele Fragezeichen. Ganz viele. Bilder, Berichte, keine wirklichen Quellen. Alles frei erfunden? Wer weiss.

🧠 Was bleibt hängen?

„Der Millionär und der Mönch“ ist kein klassischer Ratgeber. Es ist ein Dialog. Ein inneres Gespräch. Vielleicht sogar ein Spiegel, in dem du plötzlich siehst, was du seit Jahren verdrängst:


Die wahre Stärke des Buches liegt nicht darin, ob es „wirklich passiert“ ist. Sondern darin, dass es passieren könnte. Nämlich dir.

🤓 Fazit: Spiritualität mit einem Augenzwinkern

Mich faszinieren Bücher, welche mich weiterbringen. Auch wenn es hier scheint, dass Fachwissen mit einem Roman vermischt wurde – zum Öffnen des Geistes, aber doch fesselnd, spielt fast keine Rolle.
Was zählt, ist, was du damit machst.

Und mal ehrlich: Wenn du gerade zwischen zwei Coachings, Terminen oder Meditationsversuchen hängst und dich fragst, was das Ganze eigentlich soll – lies es.
Nicht, weil es alles erklärt. Sondern weil es dich vielleicht zum ersten Mal wirklich etwas fragen lässt.

💬 Und jetzt du

  • Was denkst du?
  • War’s echt? War’s nur gut erzählt? Oder war’s beides?

Schreib’s in die Kommentare – oder noch besser:

Frag dich selbst: Was würde dein innerer Mönch dazu sagen?


Flavio

Master in Business Innovation. B.Sc. Business Engineering|Innovation. Blogger. Traveller. Head Technology Strategy & Innovation Portfolio. #ginvibes. Knight of Taste. Sports enthusiast. Foodie. Creative Kid. #iger. The guy behind inspiique.

1 Comment

LuX Clara · 20 November 2025 at 00:41

Ich stimme dir sehr zu. Der Anfang des Buches war mir etwas zu klischeehaft, der typische Manager, bei dem alles rund läuft, aber der ist nicht zu schätzen weiß.
Die ganzen buddhistischen Weisheiten hingegen fand ich schön eingebaut. Dadurch, dass sie in Geschichten verwebt sind, kann man sie sich besser merken.

Leave a Reply