In den letzten Monaten wurden hier verschiedene Artikel zum Thema Innovation veröffentlicht. Angefangen hat alles mit einem Glossar. Danach wurde durch Begriffsdefinitionen von Innovation und der Generationen eine gemeinsame Basis geschaffen, weil hier oft ein unterschiedliches Verständnis vorliegt. Es konnte losgehen…

Generationen

Generationen und deren Abgrenzungen und Zuordnungen von Menschen nach deren Verhalten sind ein kontrovers diskutiertes Thema. Es gibt wie immer verschiedene Sichtweisen. Hier eine Übersicht der Generationen X, Y und Z. Erkennt ihr euch wieder?

VUCA

Die Welt dreht sich immer schneller, wird immer komplexer und moderner. Mit VUCA werden Merkmale der modernen, komplexen Welt beschrieben. Doch was gibt es für Möglichkeiten, wie wir mit VUCA umgehen können? Der VUCA-Welt kann wieder mit VUCA begegnet werden, wobei VUCA dann nicht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity steht, sondern für…? Lest selbst.

Ansätze, Modelle und Methoden

Der grösste Teil befasst sich mit Ansätzen, Modellen und Methoden.

Bei Survival-of-the-fittest denken wir sofort an Darwin und daran, dass nur die Individuen überleben, die sich am besten anpassen können. Was aber hat das mit Produktentwicklung und Innovation zu tun? Sehr viel! Bei diesem agilen Prozessmodell geht es um den Ideenwettbewerb und Konkurrenzkampf um Unternehmensressourcen. Es handelt sich um ein spielerisches Mittel. So werden Spielmechanismen aus Onlinespielen bei Gamification auf die Arbeit übertragen. Agile Entwicklung ist heute in aller Munde, zumindest wenn es um Software- oder Produktentwicklung geht. Durch Iterationen werden das Kundenbedürfnis und die Anforderungen geschärft und das Produkt schrittweise entwickelt. Vor Agilität gab es noch was anderes oder? Stimmt! Der Stage-Gate-Prozess ist nicht ausgestorben und hat in gewissen Branchen sicher seine Daseinsberechtigung. Doch was zum Geier soll eine Kombination von Stage-Gate mit Agilität in Phasen?! Ist das sinnvoll? Naja… Besser wäre doch, den iterativen Ansatz vollumfänglich zu leben, und in einem systematischen Prozess vom ersten Plan A zu einem funktionierenden Plan zu gelangen, bevor die Ressourcen ausgehen: Lean Innovation. Weil auch in vermeintlich klaren Projektaufträgen Hypothesen verborgen sind, gilt es diese zu identifizieren und durch Experimente zu validieren. Ein hoch auf Prototyping! Aber ist das auch ein MVP (Minimum Viable Product)? Nein. Den Kunden in die Entwicklung miteinzubeziehen, ist nicht erst seit Agilität bekannt. Schon 1962 ist Design Thinking in den Grundzügen an der Stanford University entstanden. Zu guter Letzt können natürlich noch verschiedenste Ansätze miteinander kombiniert werden, z.B. Design Thinking, Lean Start-up und Agile Entwicklung. Bei diesem iterativen, experimentellen Ansatz soll die «Zeit bis zur Wertschöpfung» verkürzt werden, bis die Kunden tatsächlich von Innovationen profitieren und sie nutzen können. Als Ergänzung kann ein Unternehmen Ideen resp. Innovationen daraus aus der grossen weiten Welt reinholen oder eigene, interne Innovationen zum Beispiel durch Lizenzierung von geistigem Eigentum in die grosse weite Welt bringen. Diese Offenheit im Innovationsprozess nennt sich «Open Innovation».

Aber woher kommen eigentlich die Ideen? Sie können von überall kommen. Systematische Ansätze können sein (Liste ist nicht abschliessend):

Die Prozesse gehören zur Ablauforganisation. Wie kann aber die Aufbauorganisation aussehen? Damit ein Umfeld geschaffen wird, wo Ideen entstehen, reifen und zu Innovationen werden können («innovationsfreundliches Klima»)? Nicht jedes kleine zarte Pflänzchen soll ja gleich plattgetrampelt werden. Es braucht Ambidextrie (Beidhändigkeit) – entweder kontextuell oder strukturell. Ein Mittel der kontextuellen Ambidextrie, wo sich die Mitarbeitenden ihre Zeit selbst einteilen können, ist Slacktime. Slacktime wurde als Google-Prinzip oder 80/20-Time berühmt. Oft ist es aber schwierig, den Spagat zwischen Neuem und Tagesgeschäft zu meistern. So gibt es auch strukturelle Möglichkeiten mit einem eigenen unternehmensinternen Inkubator (Corporate Incubation), institutionalisiert zum Beispiel als Innovation Lab.

Und sollte das alles nicht helfen, können wir uns noch die 10 Gebote von Pinchot zu Intrapreneurship zu Gemüte führen. Vielleicht braucht es zuerst ein U-Boot-Projekt, um die Benefits aufzeigen und den Nachweis erbringen zu können, dass eine Idee wirklich was hergibt. Ohne gleich von einem Business Case-Template eliminiert zu werden…

Wenn du nun inspiriert bist, aber nicht genau weisst, wie du diese schöpferische Unruhe einsetzen kannst, schau mal im Karussell der Zukunftsfragen vorbei.

Welcher Artikel gefällt euch am besten? Worüber wollt ihr noch mehr erfahren?

Photo by Justin Veenema on Unsplash


Flavio

Master in Business Innovation. B.Sc. Business Engineering|Innovation. Blogger. Traveller. Product Owner. Technology Strategy Manager. #ginvibes. Knight of Taste. Sports enthusiast. Foodie. Creative Kid. #iger. The guy behind inspiique.

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